Englischer Tee für ein typisch britisches Teeerlebnis
Die Geschichte des Tees in England reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Seit der Ankunft des schwarzen Tees in London trinken die Briten ihn vom Morgen bis zum Abend. Englische Tees stammen aus den ehemaligen Kolonien des britischen Empire. Heute genießt man indischen Schwarztee, English Breakfast und Earl Grey in aller Welt. Doch welcher englische Tee gehört in Ihre Teekanne?
Vom 17. Jahrhundert bis heute: die Geschichte des Schwarztees im Vereinigten Königreich

Mehr als nur ein Getränk ist die cup of tea mit ihrem Schuss Milch eine echte englische Institution.
Vom Kaffee zur cup of tea
Im 17. Jahrhundert konsumierten die Briten Kaffee in großen Mengen. Die Öffnung der Teeroute aus Asien machte den Aufguss im ganzen Land zugänglich. Damals kaufte England losen grünen Tee aus China. Als eines Tages eine Ladung Teeblätter in London ankam, hatten die schlecht gelagerten Blätter ihr Aussehen verändert. Den Briten gefiel der überraschende Aufguss – die Mode des Schwarztees war geboren.
Die Bedeutung des Schwarztees in England
Ende des 19. Jahrhunderts machte sich das Vereinigte Königreich unabhängiger, indem es die ersten Teekulturen in seinen Kolonien anlegte, in Indien und auf der Insel Ceylon. Bis heute sind die Schwarztees aus Darjeeling, Assam und Ceylon die meistgetrunkenen in London und im Rest des Landes.
Schwarztee durch den ganzen Tag
Die cup of tea gibt dem englischen Tag seinen Rhythmus. Der early morning tea wird gleich nach dem Aufwachen getrunken, dann begleitet eine Tasse das English Breakfast. In den Pausen, den sogenannten tea breaks, greift man ebenfalls zur Tasse. Am Nachmittag bietet der five o'clock tea – das Tea Time – eine weitere Gelegenheit, die Teekanne herauszuholen. Und abends kann noch eine letzte Tasse beim high tea genossen werden.
Die Qualität der Darjeeling-Schwarzteeblätter
In den Teegärten Darjeelings schufen die Briten einen feinen Tee mit Muskatel-Noten. Der weltbekannte Darjeeling-Schwarztee trägt den Beinamen „Champagner unter den Tees". Je nach Erntezeitpunkt entstehen ganz unterschiedliche Tees.
Darjeeling-Schwarztee in höchster Qualität
Die Frühlingsernte liefert einen hellen Aufguss und ein leichtes Getränk. Der Bio-Darjeeling first flush ist ein sehr begehrter englischer Tee. Er eignet sich ideal für besondere Anlässe und das Tea Time – am schönsten genossen im klassischen englischen Service mit Teekanne und Porzellantassen.
Eine Tasse Darjeeling zum tea break
Die Sommerernte bringt adstringentere Tees mit reifen aromatischen Noten. Die Herbsternte wiederum ergibt weniger feine Tassen mit einem gedämpfteren Geschmack. Darjeeling aus Sommer und Herbst sind gute Tees, um Ihren Morgenkaffee zu ersetzen, für einen tea break im Büro oder zum Tea Time. Ein englischer Tee, der pur oder mit Milch schmeckt.
Der britische Charakter des Assam-Schwarztees
Dieser Schwarztee wird in Indien geerntet. Der Geschmack seines Aufgusses ist typisch für die englische cup of tea: kräftig, herb und würzig. Der Assam-Schwarztee bietet außerdem Honig-Noten. Die Ernte bestimmt Qualität und Aroma dieses englischen Tees. Im Vereinigten Königreich findet man Assam-Teeblätter häufig in Mischungen verschiedener Tees, insbesondere im English Breakfast Tea. Dieser englische Tee ist auch pur, als loser Tee erhältlich. Eine Tasse Assam weckt beim Frühstück die Sinne – dank seines kräftigen Geschmacks.
Ein Aufguss aus Ceylon-Teeblättern
Im 19. Jahrhundert begann der Anbau von englischem Tee auf der Insel Ceylon. Die Teesträucher ersetzten die Kaffeeplantagen, die damals von einem Schädling vernichtet wurden. Heute wird der Ceylon-Schwarztee in alle Welt exportiert. Sein Aufguss bietet einen gehaltvollen, tannischen Geschmack. Wie Assam wird auch dieser englische Tee eher am Morgen getrunken. In Indien ist es nicht ungewöhnlich, die Schwarzteeblätter in Milch statt in Wasser aufzuziehen. Mit Gewürzen in der Teekanne oder Tasse entsteht dann Chai.
English Breakfast als Alternative zum Morgenkaffee
Für ein englisches Frühstück empfiehlt sich der English Breakfast. Es handelt sich um eine Mischung aus Schwarztees mit intensivem Geschmack. Häufig finden sich loser Ceylon- und Assam-Tee in dieser Mischung. Ein paar Minuten in heißem Wasser ziehen lassen – und der belebende englische Tee ist fertig. In England wurde dieser Tee durch Königin Victoria bekannt und hat bis heute nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt: Die Briten trinken ihn nach wie vor jeden Morgen mit Milch oder Zucker.
Eine aromatische Tasse mit Earl Grey

Ein Bergamotte-Aroma, das aus der Teekanne steigt? Das ist das Geheimnis des Earl Grey. Dieser typisch englische Tee wurde um 1830 von Graf Grey (englisch: „Earl Grey“) neu entdeckt. Der mit Bergamotte parfümierte Tee wurde zu einem großen Klassiker im Vereinigten Königreich. Der weltweit bekannte und getrunkene Earl Grey besteht aus Schwarzteeblättern. Häufig findet sich Assam oder Ceylon in seiner Zusammensetzung. Dieser englische Tee, leicht und blumig, wird eher am Nachmittag getrunken – beim tea break oder zum Tea Time. Den richtigen englischen Tee zu wählen bedeutet, einem hochwertigen Bio-Produkt den Vorzug zu geben. Greifen Sie lieber zu losem Tee als zu gebrochenen Blättern in Teebeuteln. In unserem Shop bieten wir Ihnen feine, aromatische Teeblätter in loser Form an – erhältlich im Beutel oder in der Metalldose. Treffen Sie Ihre Wahl aus unseren besten Schwarztees.