Mate richtig zubereiten: die besten Methoden
Immer mehr Menschen entdecken Mate, die Pflanze aus Südamerika (zwischen Paraguay und dem Norden Argentiniens). Aber wissen wir wirklich, wie man sie verwendet und wie man Mate richtig zubereitet? Es gibt verschiedene Methoden, diese Pflanze zu genießen, von der traditionellen Art bis hin zu originelleren Varianten wie Mate Tereré oder Mate Cocido. Mate wird in seinen Ursprungsländern in großem Maßstab angebaut, ist aber durch die lokale Entwaldung zunehmend bedroht. Das Mate-Blatt stammt von einem mehrere Meter hohen Baum (im Schnitt 4 Meter). Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie die Blätter verwenden, um dieses Getränk nach allen Regeln der Kunst zuzubereiten.
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Mate richtig zubereiten, um von seinen zahlreichen Eigenschaften zu profitieren
In den letzten Jahren hat sich Yerba Mate in Europa zu einem beliebten Getränk entwickelt, da man nach und nach seine vielfältigen Eigenschaften kennenlernte. Es ist reich an Antioxidantien, B-Vitaminen und Eisen und zugleich kalorienarm. Täglich wie einen Kräutertee oder Aufguss genossen, kann es Ihren Körper und Ihre Abwehrkräfte unterstützen. Dieses Getränk wird aus Heilpflanzen gewonnen. Eine sorgfältige Zubereitung trägt außerdem dazu bei, die Verdauung anzuregen und kann Kopfschmerzen sowie Nervosität lindern. Yerba Mate gilt als natürliche Unterstützung gegen Müdigkeit. Zudem wird es als entschlackendes Getränk geschätzt und ist deshalb Bestandteil vieler Ernährungskonzepte. Es wirkt außerdem beruhigend und entspannend. Kommen wir nun zur Frage der Zubereitung: Wie bereitet man Mate richtig zu? Das ist ein entscheidender Schritt, denn er beeinflusst das Ergebnis im Glas.
Argentinischen Mate zubereiten: die traditionelle Methode
Wie bereitet man Yerba Mate zu? Wer die traditionelle Methode respektieren möchte, benötigt zunächst das passende Zubehör: zum einen den Kürbisbecher (Calebasse), das typische Gefäß für Mate, zum anderen die Bombilla, eine Art Metalltrinkhalm. Füllen Sie Mate-Blätter bis zu drei Viertel in die Calebasse. Bedecken Sie die Öffnung mit Ihrer Hand und schütteln Sie den Becher umgekehrt, damit das feine Pulver auf Ihrer Handfläche bleibt. Neigen Sie die Calebasse dann so, dass sich alle Blätter auf einer Seite sammeln, und gießen Sie etwas kaltes Wasser dazu. Setzen Sie die Bombilla in den unteren, feuchten Bereich ein, ziehen Sie ein paar Tropfen durch den Halm und spucken Sie alles aus. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit heißem Wasser – es darf nicht kochen. Ihr Mate ist nun trinkbereit. Gut zubereitet lässt er sich den ganzen Tag über genießen: Füllen Sie bei Bedarf einfach heißes Wasser nach und profitieren Sie weiterhin vom Aroma und den Eigenschaften der Blätter.
Mate zubereiten: die Varianten
Neben der traditionellen Methode gibt es beim argentinischen Mate auch Varianten, die mehr oder weniger verbreitet sind. Da ist zunächst der „Mate Tereré“, eine Methode, die vor allem in Paraguay beliebt ist. Das Ergebnis ist ein eisgekühltes, erfrischendes Getränk, das bei warmem Wetter als Alternative zu Limonade oder Wasser dient. Dafür geben Sie etwa 4 Teelöffel Mate in 1 Liter kochendes Wasser, lassen das Ganze bis zu 8 Minuten ziehen und filtern es anschließend ab. Nach dem Abkühlen können Sie Zitronensaft, Zitronengras oder Honig hinzufügen, um dem Getränk eine angenehme Note zu verleihen.
„Mate Cocido“ ist eine zweite Variante. Dieser spanische Begriff bedeutet, Mate wie einen Aufguss, Tee oder Kräutertee zuzubereiten. Verfahren Sie dabei genauso wie bei Schwarz- oder Grüntee: Sie können Ihre gewohnte Tasse, Teekanne und Ihr Teesieb verwenden. Dosieren Sie den Mate nach Ihrem persönlichen Geschmack. Geben Sie zunächst etwas kaltes Wasser hinzu, wie bei der traditionellen Methode, und ergänzen Sie dann heißes Wasser. Lassen Sie alles etwa 5 Minuten ziehen, dann kurz abkühlen – und genießen.
Mate mit Mischungen zubereiten
Wer dem bitteren Geschmack des Mate noch nicht so vertraut ist, kann ihn als Basis für Zubereitungen mit anderen Aromen und Pflanzen verwenden. So lässt er sich zum Beispiel hervorragend mit Zitrone, Zitrusfrüchten, Honig oder Kaffee kombinieren. Außerdem können Sie bestimmte Pflanzen wie Ingwer, Minze, Kamille, Lakritze oder Rooibos hinzufügen, um den Geschmack ganz nach Ihren Vorlieben abzurunden.
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