
Wie der Rooibos stammt auch der Honeybush aus den Bergen am Kap. Über seine Geschichte ist wenig bekannt – doch dieser goldene Aufguss wird für seine Milde und seine natürlichen Honigaromen sehr geschätzt. Er lässt sich leicht zubereiten und harmoniert wunderbar mit verschiedenen Aromen. Ein genauerer Blick auf diesen besonderen Kräutertee.
Was ist Honeybush, der Aufguss vom Honigbusch?
Wie Rooibos und Yerba Mate wird Honeybush aus einem Strauch gewonnen. Dieser wächst ausschließlich auf dem trockenen Hochland des Cederbergs, nördlich von Kapstadt. Die Pflanzen sind dort vollständig biologisch.
Sein wissenschaftlicher Name lautet Cyclopia. Im Alltag ist er jedoch unter dem Namen Honigbusch bekannt – benannt nach dem Duft seiner gelben Blüten.
Honeybush wird aus den Blättern des Strauchs hergestellt: geerntet, getrocknet und anschließend zu einem je nach Produkt mehr oder weniger groben Pulver verarbeitet.
Im Gegensatz zu klassischen Aufgüssen wie Yerba Mate enthält das goldene Getränk weder Thein noch Koffein.
Wie kam der goldene Kräutertee aus Afrika zu uns?
Jede Familie in Kapstadt hat ihre eigene Version über den Ursprung des Honeybush. Aus den Bergen des Cederbergs stammend, gehörte er zu den Naturprodukten, die von den einheimischen Stämmen gesammelt wurden. Sie schätzten ihn im Alltag (wie den roten Rooibos) und gaben dieses Wissen von Generation zu Generation weiter.
Mit dem Aufblühen des Handels legten unzählige Schiffsgesellschaften in Südafrika an. Einige wurden Zeuge, welche Rolle Honeybush und Rooibos im lokalen Leben spielten.
Verschiedenen Berichten zufolge waren es diese Händler, die das Produkt nach Europa brachten. Manche sprechen von Niederländern, die verschiedene Cyclopia-Arten mitnahmen. Andere berichten von Engländern, die das Getränk anstelle ihrer traditionellen „cup of tea“ genossen.
Was zeichnet den goldenen Aufguss vom Kap aus?
Das Aromaprofil des Honeybush ähnelt dem des roten Rooibos – wenig überraschend, denn beide Pflanzen gehören derselben Familie an.
Ursprünglich war es der Stamm der Khoi, der Honeybush als erster in seine Alltagspraktiken integrierte. Heute erfreut sich dieses afrikanische Produkt als Aufguss immer größerer Beliebtheit – für seine Milde und seine Geschichte.
Seine Zusammensetzung ist bemerkenswert:
- Pinitol;
- Xanthone (Antioxidantien);
- Vitamine (vor allem Vitamin C);
- Mineralstoffe.
Die Pflanze mit dem Honiggeschmack überzeugt durch ihre besonderen Genussqualitäten:
- ein natürlicher Duft nach Wildhonig;
- eine milde, runde Tasse ohne jede Bitterkeit;
- kein Thein, kein Koffein – genießbar zu jeder Stunde;
- eine wohltuende Alternative zu Kaffee oder Tee;
- ein Moment der Ruhe, allein oder geteilt.
Wie bereitet man Honeybush zu?
Wie Rooibos ist Honeybush ein Bio-Kräutertee. Für ein goldenes Getränk mit intensiven Honigaromen empfiehlt sich eine Ziehzeit von 10 Minuten in 90 °C heißem Wasser. Für die Dosierung genügt ein Teelöffel Bio-Blätter (oder ein Teebeutel) pro Tasse.
Cyclopia ist von Natur aus reich an Antioxidantien. Zu heißes Wasser beeinträchtigt diese Eigenschaften, während Kälte die Aromen hemmt. Als reines Genussgetränk genossen, ersetzt Honeybush weder eine ausgewogene Ernährung noch einen ärztlichen Rat. Experten zufolge kann Honeybush ruhig länger ziehen – er entwickelt, anders als Tee, keine Bitterkeit.
Zum naturbelassenen Honeybush passen Fruchtnoten wunderbar: Erdbeere oder Orange harmonieren ebenso gut wie Vanille und Ingwer mit dem feinen Geschmack der Honigblüten. Eine schöne Abwechslung zur klassischen „cup of tea“.
Was unterscheidet Honeybush vom Rooibos?
Rooibos (rot oder grün) und Honeybush sind verwandte Pflanzen. Beide Aufgüsse sind thein- und koffeinfrei – sie unterscheiden sich vor allem im Geschmack, der Farbe und ihren Eigenschaften.
Während der rote Rooibos nach Nüssen und Früchten duftet, verströmt Honeybush das Aroma von Wildhonig. Das kräftige Rot des Rooibos steht im Kontrast zu den goldenen Reflexen seines verwandten Strauchs. Die Profile beider Pflanzen ergänzen sich: Das Pinitol verleiht dem goldenen Aufguss aus Kapstadt seine besondere Note.
Welchen Honeybush als Geschenk wählen?
Das Bio-Honeybush hat in der Welt der Geschenksets einen festen Platz gefunden. Als Alternative zu Kaffee oder Tee erfreuen sich Produkte auf Basis der Kapstadter Pflanze großer Beliebtheit.
Die Auswahl an Geschenksets ist groß. Besonders beliebt ist die Teebeutel-Variante, die abwechslungsreiche Kräutertees mit exotischen Aromen ermöglicht:
- Erdbeere und Vanille;
- Orange und Ingwer;
- Bio-Rooibos rot.
Um das volle Aroma der Cyclopia zu bewahren, sollte der Pflanzenanteil die übrigen Zutaten überwiegen. Viele Zubehörteile eignen sich zum Aufgießen von Honeybush und Rooibos – die Teebeutel-Version ist dabei oft die zugänglichste Wahl.